Bundestagsabgeordneter Christoph Naser zu Gast bei Fenster Ruoff – Austausch über Herausforderungen des Handwerks und die Zukunft der B27
Im Rahmen seiner Sommertour durch den Wahlkreis besuchte unser Bundestagsabgeordneter Christoph Naser (CDU) am 22. Juli die Firma Fenster Ruoff GmbH & Co KG in Bodelshausen. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung sowie Bürgermeister Florian King informierte er sich über die aktuellen Herausforderungen des mittelständischen Handwerks und der Bauwirtschaft. Im Mittelpunkt des Besuchs stand ein intensiver Austausch über die Rahmenbedingungen, die Unternehmen heute vorfinden, sowie über notwendige politische Weichenstellungen.
Die Firma Fenster Ruoff nutzte den Besuch, um dem Bundestagsabgeordneten konkrete Anliegen aus der Praxis vorzutragen. Dabei wurde deutlich, dass viele Unternehmen unter langwierigen Genehmigungsverfahren, einer zunehmenden Bürokratie und steigenden Baukosten leiden. Als wichtige Themen wurden unter anderem die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren, standardisierte Bauanträge und der Abbau von Nachweispflichten genannt. Ebenso sprachen Frau Stapf und die Herren Ruoff über die Notwendigkeit verlässlicher Förderprogramme, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel sowie einer stärkeren Unterstützung des bezahlbaren Wohnungsbaus. Auch steuerliche Entlastungen und eine bessere Planbarkeit für Investitionen waren Bestandteil des Gesprächs.
Christoph Naser zeigte großes Interesse an den geschilderten Erfahrungen aus dem Betriebsalltag und nahm die Anregungen auf. Er erläuterte seine politischen Positionen zu den angesprochenen Themen und machte deutlich, wie wichtig der kontinuierliche Dialog zwischen Politik und Wirtschaft sei, um praxisnahe Lösungen entwickeln zu können. Der Besuch bot allen Beteiligten die Möglichkeit, sich offen über Herausforderungen und Chancen für den Wirtschaftsstandort auszutauschen.
Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung fand gemeinsam mit dem Schwäbischen Tagblatt ein Pressegespräch zum geplanten Ausbau der B27 zwischen Bodelshausen und Nehren statt. Dabei wurde die große Bedeutung des Projekts für die Region hervorgehoben. Die neue Trasse soll die Verkehrssituation nachhaltig verbessern, die Ortsdurchfahrten entlasten und die Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen stärken.
Ein zentrales Thema des Pressegesprächs war die Wahrnehmung der öffentlichen Diskussion um das Straßenbauprojekt. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass sich viele Befürworter des seit den 1970er-Jahren geplanten Ausbaus bislang nur wenig öffentlich zu Wort melden. Deshalb soll in den kommenden Monaten verstärkt das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern gesucht werden. Verschiedene Aktionen und Informationsangebote sollen dazu beitragen, die breite Unterstützung für das Vorhaben sichtbarer zu machen und die Bedeutung des Projekts für die wirtschaftliche Entwicklung und die Mobilität in der Region in den Mittelpunkt zu rücken.
Der Besuch von Christoph Naser bei der Firma Fenster Ruoff machte deutlich, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Politik, Wirtschaft und Kommunen ist. Gleichzeitig unterstrich das anschließende Pressegespräch zur B27, dass zentrale Zukunftsthemen der Region – von guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bis hin zu einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur – nur gemeinsam erfolgreich vorangebracht werden können.
