Änderungen der Corona-Verordnung zum 19. Oktober 2020

Am 18. Oktober 2020 hat die Landesregierung die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg erneut geändert. Die Änderungen treten am 19. Oktober 2020 in Kraft. Hier finden Sie die Änderungen auf der Seite des Landes Baden-Württemberg im Überblick.

Hier finden Sie die Corona-Verordnung des Landes in der ab 19. Oktober gültigen Fassung (105,2 KB)

Maßnahmen Pandemiestufe 3 (966 KB)

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Änderungen der Corona-Verordnung zum 12. Oktober 2020

Mit Beschluss vom 9. Oktober 2020 hat die Landesregierung ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Corona-Verordnung) erneut geändert. Die Änderungen treten am 12. Oktober 2020 in Kraft.

Hier finden Sie die Corona-Verordnung des Landes in der ab 12. Oktober gültigen Fassung (539,8 KB)

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Änderungen zum 30. September 2020

  • Die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg wird bis zum 30. November 2020 verlängert.
  • Die Maskenpflicht gilt nun auch für Kundinnen und Kunden in Gaststätten, Restaurants, Bars etc., wenn Sie sich nicht am Platz befinden – etwa auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet.
  • Die Maskenpflicht gilt ferner nun auch in Freizeitparks und Vergnügungsstätten in geschlossenen Räumen und in Wartebereichen.
  • Es gibt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot bei Verstoß gegen die Maskenpflicht.
  • Beim praktischen Fahr-, Boots- oder Flugunterricht sowie bei praktischen Prüfungen gilt nun ebenfalls eine Maskenpflicht.
  • Wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, muss dies nun in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen.
  • Verantwortliche müssen Besucherinnen und Besucher sowie Kundinnen und Kunden ihrer Einrichtungen bzw. Geschäfte über die Maskenpflicht informieren.
  • Die Beschreibung der typischen Symptome einer COVID-19 Erkrankung wird an die neuesten Erkenntnisse der Robert Koch-Instituts angepasst.
  • Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmenden bleiben weiterhin untersagt.
  • Die §§ 4 bis 8 gelten künftig auch für Boots- und Flugschulen (Hygieneanforderungen, Hygienekonzepte, Datenverarbeitung, Zutritts- und Teilnahmeverbot sowie Arbeitsschutz).
  • Die Beschränkungen für Veranstaltungen und Betriebsverbote werden unabhängig von der Laufzeit der Verordnung laufend im Hinblick auf das aktuelle Infektionsgeschehen überprüft und gegebenenfalls umgehend angepasst.

Änderung der Corona-Verordnung zum 6. August 2020

Die Landesregierung hat die Corona-Verordnung vom 1. Juli erstmals geändert. Die Geltungsdauer der Verordnung wird verlängert, die Regelung zur Maskenpflicht an Schulen wird ergänzt. Zudem erfolgen einzelne Korrekturen zur Klarstellung und Beseitigung bestehender Regelungslücken.


Die Geltungsdauer der Corona-Verordnung wird bis zum 30. September 2020 verlängert. Damit erhalten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen rechtzeitig die notwendige Planungs- und Regelungssicherheit, da die meisten Regelungen der Corona-Verordnung zum 31. August 2020 – und damit während der Sommerferien – außer Kraft getreten wären. Gleichzeitig erfolgen an einzelnen Stellen Korrekturen, die vor allem der Klarstellung und Beseitigung bestehender Regelungslücken dienen.

Wesentliche Änderungen

Die wesentlichen Änderungen sind nachfolgend aufgelistet:

Geltungsdauer
- Die Geltungsdauer der Corona-Verordnung wird bis zum 30. September 2020 verlängert.

Mund-Nasen-Bedeckung
- Ab 14. September 2020 muss an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies gilt insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern und Toiletten. Die Maskenpflicht an Schulen gilt nicht innerhalb der Unterrichtsräume, in zugehörigen Sportanlagen bzw. Sportstätten sowie bei der Nahrungsaufnahme.
- Auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, die in geschlossenen Räumen stattfinden, muss künftig eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Datenverarbeitung
- Die Alternativmöglichkeit zur Angabe einer E-Mail-Adresse bei der Datenerhebung wird gestrichen, da die Datenverarbeitung mittels E-Mail – insbesondere etwa die Kontaktaufnahme durch Gesundheitsbehörden – häufig nicht den Anforderungen der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung entsprechen.
- Bei Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten entfällt die Pflicht zur Datenerhebung.
- In Betriebskantinen muss nur bei externen Gästen eine Datenverarbeitung erfolgen.

Die wichtigsten Änderungen ab dem 1. Juli 2020 im Überblick

Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9 geregelt.
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Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern.
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Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
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Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
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Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
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Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
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Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
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Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.
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Folgende Verordnungen sollen ab dem 1. Juli entfallen. Hier gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen: Vergnügungsstätten, Kosmetik und medizinische Fußpflege, Beherbergungsbetriebe, Freizeitparks, Gaststätten, Bordgastronomie, Veranstaltungen, Private Veranstaltungen, Indoor-Freizeitaktivitäten, Maskenpflicht in Praxen.

Informationen aus Bodelshausen

Wirtschaft / Unternehmen

Allgemeine Verhaltensregeln

Die aktuelle Jahreszeit stellt grundsätzlich eine Hochsaison für Erkrankungen durch Viren und Bakterien dar.
Es empfehlen sich daher folgende Maßnahmen und Verhaltensregeln, die allgemein vor der Ansteckung an Erkältungskrankheiten,
Influenza (saisonale Grippe) wie auch dem neuartigen Coronavirus schützen:

Waschen Sie regelmäßig und gründlich ihre Hände mit Wasser und Seife.
Die Erreger können auch an Türklinken, Haltegriffen, Treppengeländern oder ähnlichen
Gegenständen haften und von dort über die Hände weitergereicht werden.

Beim Corona-Virus ist es zwar sehr wahrscheinlich, dass die Erreger nicht über
Oberflächen weitergegeben werden können, dennoch empfehlen wir sicherheitshalber
entsprechende Vorsicht walten zu lassen.

Niesen oder husten Sie in die Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch,
das Sie nur einmal benutzen und sofort entsorgen.

Enge Kontakte, vor allem mit kranken Personen meiden. Dabei 1 bis 2 Meter Abstand halten.

In der Infektzeit auf Händeschütteln, Umarmungen und Küsschen zur Begrüßung verzichten.

Wenn Sie krank werden

Wenn Sie selbst krank werden und Erkältungssymptome und Fieber entwickeln, bleiben Sie zuhause, damit Sie niemanden anstecken.
Wenn Sie aus einem aktuellen Risikogebiet kommen oder engen Kontakt zu Personen hatten, die aus solchen Gebieten zurückgekehrt sind,
kontaktieren Sie bitte telefonisch einen Arzt oder melden Sie sich bei den Hotlines (siehe unten).

Bitte kommen Sie nicht zum Gesundheitsamt ins Landratsamt, hier werden keine Tests vorgenommen!

Infos zum Corona-Test im Landkreis Tübingen

Hotlines für Fragen

Für weitergehende Fragen hat das Landratsamt Tübingen unter der Telefonnummer 07071/207-3600 eine Hotline für Fragen eingerichtet.
Die Hotline ist montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr erreichbar (ab Dienstag, 2. Juni 2020 werktags von 10-13 Uhr erreichbar). Per Email kann die Abteilung Gesundheit unter infektionsschutz@kreis-tuebingen.de kontaktiert werden.

Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg unter Tel. 0711 904-39555 (werktags zwischen 09:00 bis 16:00 Uhr) eine Hotline eingerichtet

Bundesministerium für Gesundheit unter Tel. 030 346 465 100 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr)

Häufig gestellte Fragen

1. Wer ist mein erster Ansprechpartner?
Erster Ansprechpartner bei Verdacht auf eine COVID-19-Infektion ist Ihr Hausarzt. Wenden Sie sich bitte telefonisch an diesen. WICHTIG: Hören Sie ggf. den Anrufbeantworter des Hausarztes genau an, da hier oft „Ersatznummern“ mitgeteilt werden.

2. Wann wird ein Test empfohlen und wann nicht?
Wenn ein Patient Kontakt mit einer infizierten Person hatte oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat und grippeähnliche Symptome hinzukommen, wird empfohlen, sich an seinen Hausarzt oder das Bürgertelefon des Landratsamtes (Tel. 07071/207-3600) zu wenden. Diese werden dann die weiteren notwendigen Untersuchungsschritte abstimmen.
Prinzipiell gilt: Ein Test ohne Symptome ist nicht aussagekräftig, da erst eine gewisse „Viruslast“ im Körper vorhanden sein muss, damit die Viren im Labortest nachweisbar sind. Ein frühzeitiges negatives Testergebnis schließt eine Infektion nicht aus und vermittelt falsche Sicherheit, da der Patient auch zu einem späteren Zeitpunkt noch erkranken kann.

3. Was passiert nach dem Test? Wann bekomme ich meine Ergebnisse?
Momentan kann es bis zu 5 Werktagen dauern, bis das Testergebnis vorliegt. Sie werden telefonisch informiert, die Benachrichtigung übernimmt das Gesundheitsamt. Bitte wenden Sie sich mit Rückfragen zum Verbleib Ihres Testergebnisses frühestens nach 5 Werktagen an das Bürgertelefon des Landratsamtes, Tel. 07071/207-3600.

4. Wie reagiere ich als Unternehmen/Arbeitgeber?
Gibt es einen begründeten Verdacht, dass eine beschäftige Person mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sein könnte, sollte unverzüglich das für diese Person zuständige Gesundheitsamt kontaktiert werden.

Hotline der Industrie- und Handelskammer Reutlingen: 07121/2010.

Die Agentur für Arbeit berät Arbeitergeber gerne per Mail unter ulm.032-os@arbeitsagentur.de zu Themen wie Kurzarbeit.

Auch auf der Internetseite des Bundeswirtschaftsministeriums finden sich entsprechende Informationen. https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Home/home.html

Hilfreiche Internetseiten


Robert-Koch-Institut
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html
 
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html
 
Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg:
https://www.gesundheitsamt-bw.de/lga/DE/Startseite/aktuelles/Termine_Hinweise/Seiten/Coronavirus.aspx
 
Bundesgesundheitsministerium
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html