Partnerschaftsausschuss tagte digital - trotz Corona

Im Rahmen einer Videokonferenz fand ein reger Austausch statt (Screenshot Webex-Meeting)


Die COVID-Pandemie schränkt uns derzeit in allen Lebensbereichen erheblich ein. Trotzdem wollen wir mit Hoffnung in die Zukunft blicken und unsere zwischenmenschlichen Verbindungen nicht abreißen lassen – so auch die mit unserer Partnerstadt Soltvadkert (Ungarn) sowie unseren Freundschaftsgemeinden Lossatal (Sachsen) und Rum (Tirol). Die Gemeindeverwaltung war in den vergangenen Monaten immer wieder in Kontakt mit den Vertretern unserer innerdeutschen und internationalen Freunde.

Um sich über die Entwicklungen der vergangenen Monate auszutauschen und mögliche künftige Aktivitäten vorzuplanen kam am vergangenen Mittwochabend (17.03.2021) der Partnerschaftsausschuss der Gemeinde zusammen – allerdings nicht wie gewohnt in Präsenzform sondern digital per Videomeeting. Diese Form wurde bewusst gewählt, um mögliche Infektionsrisiken auszuschließen. Trotz des räumlichen Abstandes war der Informationsaustausch sehr rege und fruchtbar.

Eines der wesentlichen Themen war das im September geplante Winzerfest in Soltvadkert. Bei dieser im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Traditionsveranstaltung ist die Gemeinde Bodelshausen normalerweise immer mit einer großen Delegation (bestehend aus Mitgliedern des Partnerschaftsausschusses, der Gemeindeverwaltung, des Gemeinderates sowie örtlicher Vereine) und einem eigenen Bewirtungsstand vertreten. Die derzeitige Corona-Situation ist in Ungarn allerdings sehr kritisch – mit durchgängigen Inzidenzen von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnen ist Ungarn ein sogenanntes Hochrisikogebiet. Einreisen unter anderem aus Deutschland sind derzeit nur für bestimmte Zwecke möglich. Die Einschränkungen im Alltag sind auch in Soltvadkert deutlich spürbar. Trotzdem wird das Winzerfest in unserer Partnerstadt vorgeplant um es, sofern sich die Pandemielage bis September deutlich entspannen sollte, durchführen zu können. Bodelshausen wird allerdings nur eine Delegation nach Ungarn entsenden, wenn hieraus keine Gefährdung für die Teilnehmer/innen entsteht – vermutlich wird dann auch nur eine kleine Gruppe den Weg nach Ungarn antreten.

Auch aus Rum gibt es Neuigkeiten: Mit dem Rücktritt des Bürgermeisters Edgar Kopp ist am Montag eine Ära zu Ende gegangen. Der mittlerweile 82-Jährige war 34 Jahre lang Bürgermeister der Marktgemeinde. Wer sein Nachfolger wird, steht noch nicht fest. „Nach 58 Jahren intensivem Einsatz im Gemeinderat, davon 34 Jahre als Bürgermeister ist es an der Zeit, die Leitung der Gemeinde in jüngere Hände zu legen,“ erklärte Edgar Kopp. Es sei nun die Aufgabe des Gemeinderats in seiner nächsten Sitzung über die Nachfolge zu entscheiden.

Der Partnerschaftsausschuss wird Mitte des Jahres wieder tagen. Bis dahin wird vermutlich absehbar sein, welche Partnerschaftsaktivitäten in den kommenden Monaten stattfinden können.